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Meine Lieblings AdWords Filter

Die Filter Möglichkeiten im Google AdWords Interface sind insbesondere bei größeren Konten zusammen mit den Segmentierung Reportings eine Pflichtfunktion, um sich sich schnell einen Überblick über Elemente mit bestimmten Eigenschaften zu machen. Nachfolgend einige AdWords Filter, die ich immer wieder einsetze und als Standard in unseren AdWords Konten immer abspeichere.

Filter: Zu teure Keywords ohne Conversions

Keywords, die keinen positiven Beitrag zur Performance beitragen sollten kritisch beäugt und runtergeboten bzw. gelöscht werden. Wie bei allen Entscheidungen muss aber erstmal eine ausreichende Datenbasis in diesem Fall Klicks vorliegen. Je nach Conversionrate, die wir erreichen müssen legen wir diesen  Punkt bei ca. 40-60 Klicks fest. Keywords die bis dahin zu keiner Conversion beigetragen haben bieten wir runter, um ihnen eine neue Chance auf einer anderen Anzeigenposition zu geben. Um diese Keywords zu identifizieren definieren wir den Filter wie folgt:

Conversions (1 pro Klick) < 0

Klicks > 40-60 Klicks

Zeitraum: Die letzten 30 Tage

Filter:Keywords mit schlechtem Qualitätsfaktor

Keywords mit einem schlechtem Qualitätsfaktor können in großer Anzahl Kampagnen und dem gesamtem Konto schaden. Deshalb ist es wichtig sie frühzeitig zu erkennen und zu optimieren. Um diese Keywords zu identifizieren legen wir folgenden Filter fest:

Qualitätsfaktor < 7

Impressionen >  100

Conversions (1 pro Klick) < 0

Zeitraum: Aktueller Monat

Unter 100 Impressionen macht es weniger Sinn den QF ernst zu nehmen, da man Google genug Zeit zur Neubewertung des Qualitätsfaktors geben muss. Mit steigender Impressionen Zahl steigt der Einfluss des schlechten Keywords auf die Kampagne und das gesamte Konto. Die Conversions nehmen wir mit auf, da uns Conversiondaten wichtiger sind als Qualitätsfaktoren.

Filter:Zu teure Keywords mit Conversions

Keywords mit zu hohen Kosten pro Conversions wirken sich negativ auf die Konto Performance aus und sorgen für einen schlechten ROI. Sie gilt es so zu optimieren, dass der ROI wieder stimmt. Um diese Keywords zu identifizieren folgenden Filter:

Kosten p. Conversion (1 pro Klick) > max Kosten p. Conversion

Zeitraum: Die letzten 30 Tage oder gesamte Zeit

Filter: Performante Keywords mit zu niedriger Anzeigenposition

Gute performende Keywords auf zu niedrigen Anzeigenpositionen verschenken Potential und können auf höhere Anzeigenpositionen zu noch mehr Conversions führen. Diese gilt es deswegen zu identifizieren und hochzubieten undd ggf. in eigene Anzeigengruppen auszulagern.

Filter:

Kosten p. Conversion (1 pro Klick) <  max Kosten p. Conversion

Durchschnittliche Position > 3

Zeitraum: aktueller Monat

Autor: Olaf Kopp

Olaf Kopp ist Geschäftsführer und Head of SEA & SEO der Agentur Aufgesang Inbound Online Marketing aus Hannover, Gründer von SEM Deutschland und begeisterter Blogger zu den Themen SEA, SEO und Social Media Marketing.Er ist zertifizierter AdWords Professional, Google Analytics Qualified Individual und leitet AdWords Seminare an der IHK Hannover.

1 Kommentar

  1. Schöne Filter! :-)

    Bei den „Teuren Keywords ohne Converions“ sollte man auch nochmal einen Blick auf die Anzeigengruppe werfen, in der das teure Keyword ohne Conversions läuft. „Teuer“ weißt ja erstmal darauf hin, dass es gesucht und geklickt wird, also erstmal ein Interesse da ist. Wenn es den anderen Keywords in der AG sehr ähnelt, müsste man sich anschauen, ob die Anzeigentexte nicht passen, dann könnte man es auslagern und mit eigenen Texten versehen, oder man sieht sich auch nochmal die Suchanfragenauswertung an und findet so weitere Keywords, die relevant sind und den Preis für das eine Keyword reduzieren können.

    Einfach pausieren oder löschen ist jedenfalls nicht immer die richtige Wahl.

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